Sozialunternehmen benötigen dringend Unterstützung – wie Corporate Partnerships Startups unterstützen
26 Mai 2020 - Sascha Stremming


Dieser Blog-Artikel ist der Auftakt einer vierteiligen Serie zum Microsoft Global Entrepreneurship Programm: Das Microsoft Global Social Entrepreneurship-Programm ist ein Subprogramm von Microsoft for Startups, das durch Impact Hub Berlin als Community Partner unterstützt wird. Lesen Sie Teil zwei hier.

 

In den letzten zwei Monaten sprossen Hashtags wie #gemeinsamstark wie Pilze aus dem Boden. Nach und nach verschwinden diese nun wieder aus dem medialen Bild und auch das Alltagsleben nimmt wieder seinen gewohnten Gang. Zumindest könnte man das denken, wenn man an einem fast schon sommerlichen Tag wie heute durch Deutschlands Großstädte spaziert. Ein trügerisches Bild.

 

Denn bei genauer Betrachtung erschließt sich leider ein gegenteiliges Bild. Gerade den Sektor der Sozialunternehmen hat die Krise bereits schwer erfasst: Laut den Ergebnissen der neuesten Umfrage des Social Entrepreneurship Netzwerks Deutschlands (SEND) ist das Überleben von knapp 46% aller Sozialunternehmen über das nächste halbe Jahr hinaus bedroht.

 

In unseren Augen äußerst alarmierend.

 

Partnerschaften sind der Weg zum Erfolg – are you ready to partner up?

 

Bereits seit einiger Zeit verfolgen wir vom Impact Hub Berlin in unseren Programmen den Ansatz der “Partnership-Readiness”. Betrachtet man das generelle Ziel der meisten Accelerator-Programmen auf dem deutschen Markt stechen zwei große Ziele hervor: Investment-Readiness und Skalierung. Das bedeutet teilnehmende Teams werden darauf getrimmt, möglichst schnell möglichst viel Investment einzufahren um möglichst groß national oder bestenfalls global zu skalieren. Money is key.

 

Natürlich sind finanzielle Ressourcen wichtig, aber genauso bedeutend sind Skills und Netzwerke. Partnership-Readiness vereint all das und befähigt Zebras zu weit mehr als nur finanzielle Ressourcen einzustreichen. Partner, das können Kunden sein, Pilotpartner, Forschungspartner, Netzwerkpartner, aber auch Angel Investoren und Konzerne. Habe ich bereits Kunden an Bord, kommen auch Investoren leichter an Deck. Kollabiere ich mit vermeintlichen Konkurrenten, vergrößert sich mein Zielmarkt.

 

Bilde ich starke Allianzen mit anderen, maximieren wir den Impact und überleben gemeinsam auch Krisen.

 
Corporate Partnerships unterstützen Social Entrepreneurs

 

Umso wichtiger sind Angebote von Corporates, wie das neue Microsoft Global Social Entrepreneurship Programm. Mit dieser Initiative unterstützt der Tech-Gigant in Deutschland nun auch Sozialunternehmer*innen. Tech4Good-Initiativen profitieren dabei von finanziellen Ressourcen, vom Zugang zu Microsoft-Technologie, von Expertise im Cloud-Computing und Support im Vertrieb. Darüber hinaus eröffnet Microsoft den Kontakt zu anderen großen Nichtregierungsorganisationen.

 

Gerade für early-stage Startups, ob non- oder for-profit, ist das ein attraktives Angebot, da Ressourcen und Netzwerke vor allem am Anfang aller unternehmerischen Reisen knapp sind. Insbesondere in Krisenzeiten. Sicherlich sind diese Angebote nicht der Weg aus einer Krise, aber Schritte auf dem Weg dahin.

 

Und nur ein Beispiel wie Allianzen aus Startups und Corporates sich gegenseitig ergänzen können, damit sich Sozialunternehmer*innen auf ihre Kernmission konzentrieren können: Impact.

 

 

Auf der Programmwebsite finden Interessierte Bewerber*innen alle notwendigen Informationen, Anforderungen und FAQ zum Microsoft Global Social Entrepreneurship-Programm. Hier könnt ihr mehr zu Microsofts sozialem Engagement nachlesen und wer bereits von dem Angebot profitieren konnte.

Sind Sie daran interessiert, mehr über Partnerschaften mit Impact Hub Berlin zu erfahren? Melden Sie sich via [email protected], um mehr zu erfahren.